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Von den an Bau und Ausstattung Beteiligten können nur die Wichtigsten genannt werden.
Daß für die mittelalterliche Zeit niemand namentlich benannt werden kann, wurde schon
erwähnt. Ebenso erwähnt wurden die beiden maßgeblichen Architekten Henrico
Zuccalli (um 1642-1742) und Joseph Schmuzer (1683-1752).
Die Stuckdekoration des Innenhauptraums stammt von den beiden bedeutenden Vertretern der
Wessobrunner Stukkatoren-Schule Johann Georg Übelher (1703-1763) und Franz
Xaver Schmuzer (1713-1775).
Zwei Freskanten sind für die malerische Gestaltung verantwortlich: Johann Jakob
Zeiller aus Reutte in Tirol (1708-1783) und Martin Knoller,
ebenfalls ein Tiroler (1725 bis 1804). Schuf ersterer die Hauptkuppel, das Stiftungsfresko
über dem Chorbogen und das Altarblatt des Sakramentsaltars, so stammen von letzterem die
malerische Ausgestaltung des Chorraumes, das Hochaltarblatt und drei weitere
Altarblätter.
Der Münchner Bildhauer und "Vater des bayerischen Rokokoplastik" Johann
Baptist Straub (1704 bis 1784) gestaltete das Altarensemble in der Rotunde
zwischen 1756 und 1762. Weitere Altarblätter stammen von dem fürstlich kemptischen
Hofmaler Franz Georg Hermann und von den Brüdern Thomas und
Felix Anton Scheffler.
Der Münchner Hofbildhauer Roman Anton Boos gestaltete im späten 18.
Jahrhundert die Reliefs am Sockel des Hochaltars und in den Chorwänden.
Aus der einheimischen Künstlerwerkstatt der Zwink kamen die
Beichtstühle.
Die Orgel ist ein Werk des schwäbischen Orgelbauers Johann Georg Hörthrich von
1753.
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