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Ettaler Klostergeschichte
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| Benediktinerabtei Ettal > Kloster > Der "Ehrwalder-Wilderer-Feldzug" anno 1797 |
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Tiroler erpressen Kloster Ettal
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Am 29. Januar um 1 Uhr kamen auf das vereinbarte Zeichen von 7 Böllerschüssen an die 200 Außerferner Schützen beim Ehrwalder Zöllner Alois Frugger zusammen, um gegen Ettal und Murnau auszurücken. Laut Bericht des Kreisamtes Imst war das Ziel des "Ehrwalder Feldzuges" ... "auf das Kloster Ettal loszugehen, den Prälaten zu zwingen, die fünf gefangenen Schützen herauszugeben, wann der dies aber nicht thät, einstweilen fünf Pfaffen als Geiseln mitzunehmen." Über Griesen und Garmisch (Werdenfels) waren die Tiroler bis nach Farchant marschiert und schlugen dort ihr Lager auf, um auf Werdenfelser Gebiet das Ergebnis der Verhandlungen in Ettal abzuwarten, zu denen der Ehrwalder Kurat vorausgereist war. Nach einer zweistündigen Unterredung hatte Joseph Dorfner um 11 Uhr nachts endlich die Anweisung des Ettaler Abtes Alfons Hafner für den ettalischen Pfleger zu Murnau in Händen, wonach die Gefangenen freizulassen seien. |
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Die Freude dort über das gelungene Husarenstück kann man sich vorstellen, ebenso die Verschnupfung des Ettaler Abtes über die Werdenfelser, dass sie die Bande ungehindert durchziehen ließen. |
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Anmerkung / So nachzulesen bei:
Josef Brandner / Heinrich Spichtinger, Rund ums
Landl. Altwerdenfelser Grenzsteine und Felsmarchen. Geschichte,
Denkmäler, Geschichten, Adam-Verlag, 1993, Seite 182-184.