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"Gott läßt sich finden"
Die Mönche der Benediktinerabtei Ettal
Ein Film von Max Kronawitter

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Leben im Kloster Ettal

Ein Film von Max Kronawitter

"Im Kloster ist ein Mönch nicht am Ziel angelangt, das Kloster ist Ausgangspunkt, um sich immer neu auf Suche zu begeben", so sieht es der 29-jährige Frater Georg. Das Mönchsleben ist für ihn keine Flucht aus der Welt, "denn letztlich kann keiner vor sich selber fliehen". Die Benediktinermönche in Ettal verzichteten auf Frau und Kinder, um sich ein Leben lang an die Klostergemeinschaft zu binden. Doch der Abt ist fest überzeugt, dass es "für sogenannte Weltleute oft viel größere Einschränkungen im persönlichen Leben gibt, als die Mönche in Ettal erfahren müssen".

Das Klosterleben ist mit einem erweiterten Familienhaushalt zu vergleichen. Der Alltag der 50 Mönche beginnt morgens um fünf Uhr mit dem Gebet in der Kirche. Fünfmal am Tag versammeln sich die Klosterbrüder, um zu beten und die innere Ruhe zu finden. Dazwischen warten höchst unterschiedliche Aufgaben auf sie: Bruder Josef kümmert sich z.B. um die Bauarbeiten, andere Mönche unterrichten im Gymnasium, oder betreuen die Internatszöglinge. In den verschiedenen Klosterbetrieben wie Brauerei, Likörherstellung, Buchverlag und Hotel sind noch weitere 200 Mitarbeiter aus der Region beschäftigt. Das Kloster lebt nicht von der Kirchensteuer, sondern muss gemäß den Regeln des heiligen Benedikt - ora et labora, bete und arbeite - selbst für seinen finanziellen Unterhalt sorgen.

Die Mönche im berühmtesten Kloster Deutschlands öffneten dem Filmteam auch den Klausurbereich. So wird dem Zuschauer ein authentischer Einblick in die Welt der Benediktiner gewährt.

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