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Die Benediktinerabtei Ettal
in Geschichte und Gegenwart

Vorgeschichte

Gründung
Gründungsmotive
Gründungslegende
30jähriger Krieg

1709 bis 1803
Abt Placidus Seiz &
die Ritterakademie

Der Klosterbrand von 1744

Säkularisation
Ende des alten Ettal
Klostergut 1803-1900

Wiederbegründung
Ettal heute

 

Ettal heute

Heute gehören zum Konvent 55 Mitglieder. Zu den Hauptaufgaben nach dem Gotteslob zählt die Jugenderziehung in Schule und Internat. Außerdem sorgt eine Vielzahl von Betrieben für die "Grundversorgung" des Klosters: eine Bäckerei, Buch- und Klosterladen, Buch- und Kunstverlag, Brauerei, Destillerie, Gärtnerei, Ökonomie, Land- und Forstwirtschaft, Hotel und Ferienwohnungen, Schneiderei, Schreinerei, Schlosserei, Wäscherei und ein Elektrizitätswerk. Damit zählt das Kloster auch gleichzeitig zu den größten Arbeitgebern in der Umgebung. Um auch dem missionarischen Auftrag gerecht zu werden, hat die Abtei Ettal in Sachsen eine neue Niederlassung mit vier Mitbrüdern gegründet: In Wechselburg, nahe Chemnitz wurde von ihnen eine katholische Diasporapfarrei übernommen und ein in der Reformationszeit aufgehobenes Kloster wiederbegründet.
Der Kreis schließt sich in gewisser Weise: Das "benediktinische Stammkloster" - Montecassino, das in der Geschichte alle Höhen und Tiefen erlebt hat, hat den Wahlspruch "succisa virescit" - "abgehauen grünt er neu". Dieser Wahlspruch gilt für fast alle Benediktinerklöster:
Abgehauen grünen sie neu.